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Status des Kölner Doms als Weltkulturerbe in Gefahr

Geplante Hochhäuser

Der Kölner Dom droht seinen Status als Unesco-Weltkulturerbe zu verlieren. Nach einer Entscheidung des Welterbe-Komitees der Unesco soll das Kölner Wahrzeichen wegen der geplanten Bautätigkeiten auf die rote Liste gesetzt werden. Durch die Errichtung von Hochhäusern am Rhein sei die "visuelle Integrität des Doms und der einzigartigen Kölner Stadtsilhouette" gefährdet, teilte die Unseco am Montag mit. Der Blick auf den Dom könnte so "verschandelt" werden.

Mit diesem Schritt solle die Öffentlichkeit auf das Problem aufmerksam gemacht werden, betonte ein Sprecher der Deutschen Unesco-Kommission in Bonn. Nun seien die Stadt Köln und das Kulturministerium gefordert. Sollte an der geplanten Bebauung festgehalten werden, könnte der Dom seine Anerkennung als Weltkulturerbe im schlimmsten Fall verlieren, sagte der Sprecher weiter.

Der Kölner Dom hatte 1996 seinen Status als Unesco-Weltkulturerbe erhalten. Die größte Kathedrale Deutschlands ist ein Meisterwerk gotischer Architektur. Das von 1248 bis 1880 erbaute Gotteshaus galt bei seiner Vollendung mit 157 Metern als größtes Gebäude der Welt.

Am Freitag hatte die Unesco 34 Kultur- und Naturstätten aus 29 Ländern in die Welterbeliste aufgenommen, darunter aus Deutschland das Elbtal in Dresden, den Muskauer Park als polnisch-deutschen Eintrag sowie Rathaus und Roland in Bremen. Die Initiative "Lebendige Elbe" bezeichnete die Aufnahme der Dresdner Elbwiesen als "wichtiges Etappenziel". Langfristiges Ziel sei die Anerkennung der Schutzgebiete der Elbe von der Quelle bis zur Mündung als Unesco-Weltkulturlandschaft.

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