Deutsche Konzerne spendeten 1,6 Millionen Dollar für US-Wahlkampf

Siemens, Bayer, BASF, Telekom etc.

Deutsche Konzerne haben für den US-Wahlkampf im weltweiten Vergleich so viel Geld gespendet wie Unternehmen kaum einer anderen Nation. Wie die "Westdeutsche Allgemeine Zeitung" am Dienstag berichtete, haben deutsche Firmen, darunter Siemens, Bayer, BASF und die Telekom, insgesamt knapp 1,6 Millionen Dollar bereitgestellt. Nur Unternehmen in Großbritannien (3,7 Millionen Dollar) und in der Schweiz (2,5 Millionen Dollar) spendeten mehr.

Die Zeitung beruft sich auf Angaben des Center for Responsive Politics (CRP) in Washington, einem unabhängigen Institut, das das Spendenverhalten zu den Wahlen in den USA untersucht. Demnach ließen die deutschen Konzerne mit rund 816.000 Dollar etwas mehr als die Hälfte ihrer Spenden den Demokraten zu Gute kommen.

Die Deutsche Telekom gab dem Zeitungsbericht zufolge dabei über ihre US-Tochter T-Mobile mit 347.000 Dollar das meiste Geld. Davon seien 186.000 Dollar an die Demokraten und 161.000 Dollar an die Republikaner gegangen. Insgesamt hätten 17 deutsche Unternehmen gespendet.