NGO DIE Internet-Zeitung

Nachrichten nachrichten

Tiefseekorallen - Industrie-Fischerei bedroht auch europäische Korallenriffe

Fischfang Nachrichten

Kaltwasser-Korallenriffe vor der Küste Großbritanniens werden von den Netzen der Tiefseefischer zerstört. Dies meldet die Zeitschrift NewScientist. Die Riffe sind nach Angaben von Wissenschaftlern aus Frankreich, Norwegen und Großbritannien älter als 4.500 Jahre und Lebensraum für viele Meereslebewesen. Forscher und Umweltorganisationen fordern, dass Initiativen gesetzt werden müssen, um diese und andere Riffe außerhalb Europas zu schützen.
Hormone in Gewässern - Umweltverband verlangt wegen Gesundheitsgefahren Änderung des Chemikalienrechts

Trinkwasser - nachhaltiger Umgang mit Wasser ist notwendig

Eine deutliche Senkung des Eintrags hormonell wirksamer Substanzen in die Gewässer hat am Freitag der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) in Berlin gefordert. Notwendig seien dafür Ergänzungen der Abwasservorschriften und Änderungen des Chemikalienrechtes. Die Bundesregierung müsse mit dem Verbot aller hormonell aktiven Chemikalien endlich die Vorgaben der internationalen Konvention zum Schutz des Nordost-Atlantiks umsetzen, die das Gebot einer vollständige Minimierung der Einträge hormonwirksamer Substanzen in die Gewässer innerhalb von 25 Jahren enthalte.
Naturschutz - WWF rechnet mit weiteren Wolfsrudeln in Ostdeutschland

WWF Deutschland - 20 Jahre für die Beste aller Welten

Die Oberlausitz (Sachsen) könnte bald wieder von Wölfen besiedelt werden. Das Rudel, das Mitte Juli auf dem 35.000 Hektar großen Oberlausitzer Truppenübungsplatz entdeckt worden war, ist nach Ansicht des World Wide Fund for Nature (WWF) erst die Vorhut. Da sich die Tiere offenbar wohl fühlten, würden sie sich in Zukunft auch in anderen Teilen Ostdeutschland ausbreiten, vor allem in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern, erklärte WWF-Biologe Frank Mörschel am Mittwoch in Frankfurt am Main.
Urheberrecht - Ministerin Zypries will Internet überwachen und einschränken statt fair nutzen

Brigitte Zypries - kleine Rückblende

Das Fairsharing-Netzwerk, in dem u.a. Attac, das Netzwerk Neue Medien und die Initiative Privatkopie.net aktiv sind, hat die heute vorgestellten Eckpunkte für die Novelle des Urheberrechts kritisiert. Justizministerin Brigitte Zypries setze einseitig auf technische Einschränkungen und Überwachung und ignoriere die berechtigten Interessen der Verbraucher, sagte Oliver Moldenhauer von der Attac-AG Wissensallmende: "Der Entwurf geht insgesamt in die falsche Richtung. Statt die Rechte der Nutzer zu stärken und pauschale Vergütungssystem auszuweiten, passiert das Gegenteil."
Gesunder Feiertagsgenuss - Fisch und Fleisch aus artgerechter Erzeugung besonders empfehlenswert

Weihnachten - Alle Jahre wieder | Kleiner Rückblick nicht nur Besinnliches

Ob Gans, Karpfen, Lachs oder Roastbeef - das Weihnachtsmenü soll etwas Besonderes sein. Wer an Weihnachten sorglos schlemmen will, sollte Fleisch oder Fisch aus artgerechter Erzeugung servieren, empfiehlt die Verbraucherinitiative. Der Bundesverband kritischer Verbraucherinnen und Verbraucher rät außerdem, das Festtagsmenü rechtzeitig vorzubestellen.
Umwelt und Verkehr | Hessischer Herrenwald soll bei Autobahnbau geschont werden

Autobahnen Deutschland | Letzte Meile Freiheit?

AutobahnkreutzDer NABU Hessen begrüßt grundsätzlich die Absicht der Planungsträger der A 49, nunmehr östlich des Herrenwaldes eine Linie zu prüfen, die alle FFH-Bereiche umfährt. Die nun auch seitens der Straßenbauverwaltung erfolgende Anerkennung der hohen Schutzwürdigkeit des Herrenwaldes sei ein Fortschritt, so der NABU. Bereits 1999 hatte der Vertreter des NABU, Wulf Hahn, in seiner Stellungnahme im Raumordnungsverfahren zur A 49, Neustadt - A5, auf diesen Sachverhalt hingewiesen.
Klimagipfel - Weitere Belege für menschengemachte Klimaänderungen

Globale Erwärmung - Was verursacht die Klimaerwärmung?

Milde Winter, verregnete Sommer - dass Klimagase wie Kohlendioxid dafür verantwortlich sein könnten, scheint die Industrie rund um den Globus kaum mehr wahrhaben zu wollen. Bonner Wissenschaftler wiesen jedoch anhand von Simulationen nach, dass Treibhausgase bei der Klimaerwärmung zumindest beteiligt sind. Die Ergebnisse der Studien werden auf dem Bonner Klimagipfel (16. bis 25. Juli) diskutiert. Die Meteorologen untersuchten anhand verschiedener Computermodelle den Einfluss der Treibhausgas-Konzentration auf die so genannte "Nordatlantische Oszillation" (NAO). Sie beschreibt die Schwankung des Druckverhältnisses zwischen dem Islandtief im Norden und dem Azorenhoch im Süden des Nordatlantiks. Als Maßeinheit gilt der "NAO-Index": Dieser ist positiv, wenn über Island ein sehr tiefer und über den Azoren ein sehr hoher Druck herrscht. Bei geringen Druckunterschieden wird der NAO-Index negativ. Normalerweise ändert sich der Wert von Jahr zu Jahr. Während der letzten 30 Jahre lag er jedoch überwiegend im positiven Bereich. Das bedeutet, das zwischen Island und den Azoren große Druckunterschiede bestanden. Sie wirkten wie ein Föhn und trieben im Zusammenspiel mit der Erddrehung starke Nordwestwinde mit feucht-milder Luft nach Nordeuropa.
Die Erderwärmung: Eine brennende Frage unserer Zeit

Klimawandel und die Erderwärmung

Klimawandel und die ständig steigende ErderwärmungDie globale Erderwärmung ist nicht nur ein Schlagwort, sondern eine Realität, die unseren Planeten tiefgreifend verändert. Doch wie hoch ist die Erderwärmung heute und was bedeutet das für uns? Einfach erklärt ist die Erderwärmung ein Anstieg der durchschnittlichen Temperatur auf der Erde, verursacht durch eine Zunahme von Treibhausgasen in der Atmosphäre. Diese Gase, hauptsächlich Kohlendioxid, entstehen durch menschliche Aktivitäten wie die Verbrennung fossiler Brennstoffe und die Abholzung von Wäldern – die Hauptursachen des Klimawandels. Die aktuellen Daten sind alarmierend: Die globale Durchschnittstemperatur liegt bereits mehr als 1 Grad Celsius über dem vorindustriellen Niveau und die Erderwärmung 2024 setzt diesen Trend fort. Die Auswirkungen sind bereits spürbar: extreme Wetterereignisse wie Hitzewellen, Dürren, Überschwemmungen und Stürme nehmen in Häufigkeit und Intensität zu. Steigende Meeresspiegel bedrohen Küstenregionen und Inselstaaten, während schmelzende Gletscher und Eisschilde den Verlust von Süßwasserreserven und Lebensräumen bedeuten.
Bundesverfassungsgericht - NPD-Anwalt Mahler bekommt Computer und Unterlagen zurück

Deutschland: Demokratie, Verfassung und 20 Jahre NPD Rückblende I

Die von der Berliner Staatsanwaltschaft beschlagnahmten Unterlagen des NPD-Anwalts Horst Mahler müssen unverzüglich zurückgegeben werden. Das ordnete das Bundesverfassungsgericht in einer am Donnerstag veröffentlichen einstweiligen Verfügung an. Das Material war bei der Durchsuchungsaktion gegen den Anwalt am 11. Juni beschlagnahmt worden war. Auch die beschlagnahmte EDV-Anlage muss unverzüglich zurückgegeben werden. Mahler ist Bevollmächtigter der NPD im laufenden Parteiverbotsverfahren.
Atomkonsens - Keine Annäherung zwischen Grünen-Spitze und Atomkraftgegnern

Atomkraftgegner Rückblende

Atomkraftgegner in BewegungZwischen der Grünen-Spitze und Atomkraftgegnern gibt es bei der Bewertung des Atomkonsenses keine Annäherung. Ein Treffen mit den beiden Grünen-Bundesvorsitzenden Fritz Kuhn und Claudia Roth sowie den Bürgerinitiativen gegen das Zwischenlager Gorleben brachte am Donnerstag im niedersächsischen Waddeweitz kein Ergebnis. Kuhn kündigte für das kommende Jahr "eine stärkere offene Diskussion über die Kriterien für eine nationale Endlagerstätte" an. Der Bundesvorstand sei der Auffassung, dass "Gorleben nicht der geeignete Standort ist".
NS-Zwangsarbeiter - Hoffen auf baldige Zahlungen

Zwangsarbeit - Rückblende I

Die Jewish Claims Conference (JCC) hofft auf die ersten Entschädigungszahlungen an NS-Zwangsarbeiter noch vor der Sommerpause. Wenn der Bundestag Anfang Juni die Rechtssicherheit beschließen würde, könnten die ersten Zahlungen dann ein paar Wochen später geleistet werden, sagte JCC-Geschäftsführer Gideon Taylor der Zeitung "Die Welt" (Montagausgabe). Am Wochenende hatten 43 Mitgliedsunternehmen der Stiftungsinitiative in einem Schreiben an Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) gefordert, die von über 6.000 Firmen eingezahlten Beträge so schnell wie möglich an die Betroffenen weiter zu geben.
Grüne Woche - Über 1600 Aussteller auf internationaler Agrarschau in Berlin

Berlin erleben - Das war so los in 20 Jahren

Mit einigen Neuerungen und einer der höchsten Beteiligungen in ihrer Geschichte wartet die Internationale Grüne Woche auf, die am Freitag in Berlin zum 67. Mal ihre Pforten öffnet. Premiere in diesem Jahr feiern die Jugend-Eventhalle "Talking Food" mit Angeboten an junge Leute zum Thema Lebensmittelsicherheit und -qualität sowie die Fachmesse "Renexpo Germany 2002", die sich den Bereichen erneuerbare Energien, dezentrale Energieversorgung und energie-effizientes Bauen widmet. Traditionell ergänzen die internationale Leitmesse für den Fruchthandel "Fruit Logistica" und die Publikumsschau "Heim-Tier & Pflanze" das Angebot der Grünen Woche.
14 Bronzestühle - Gedenkstätte erinnert an Leipziger Juden

Juden in Deutschland | Halle nur eine logische Entwicklung?

In Leipzig erinnert seit Sonntag eine Gedenkstätte an die während der Nazi-Zeit ermordeten und vertriebenen jüdischen Bürger der Stadt. Auf dem Areal der 1938 zerstörten Großen Gemeindesynagoge weisen 140 Bronzestühle auf den Verlust der jüdischen Gemeinde hin. Der israelische Botschafter in Deutschland, Shimon Stein, erinnerte bei einem Festakt im Neuen Rathaus daran, dass Leipzig als Handelsstadt immer ein besonderer Platz für jüdische Besucher und Mitbürger gewesen sei.
Umweltbildung - Türkischstämmige Migranten in Deutschland brauchen mehr Informationen

Migration - Zuwanderung | Probleme, Ängste und Aufklärung

In Deutschland leben rund 2,5 Millionen türkischstämmige Migrantinnen und Migranten. Eine Untersuchung des Zentrums für Türkeistudien der Universität Essen im Auftrag des Umweltbundesamtes (UBA) kommt zu zwei zentralen Ergebnissen: Rund 90 Prozent der türkischstämmigen Migranten interessieren sich für Umweltthemen und sehen den Umweltschutz als wichtige politische Aufgabe an. Diese ausgesprochen positive Aussage wird allerdings relativiert, denn: Die Zuwanderer weisen ein erhebliches Informationsdefizit beim Thema Umweltschutz auf. Somit fehlen ihnen oft die Voraussetzungen, um ihr Umweltbewusstsein im Alltag praktisch umsetzen zu können.
Friedensbewegung - Großdemo gegen Bush-Besuch geplant

Frieden für die Welt - 20 Jahren Aufklärung

Anlässlich des Deutschland-Besuchs des US-Präsidenten Bush im Mai ruft die Friedensbewegung zu einer Großdemonstration in Berlin und zu vielen dezentralen Aktionen im ganzen Land auf. Dies ist ein Ergebnis der Aktionsberatung der Friedensbewegung, zu der der Bundesausschuss Friedensratschlag am Sonntag nach Kassel eingeladen hatte.
Energiepolitik contra Klimaschutz - Klimakonferenz bringt vermutlich keine Reduzierung der Treibhausgase

Treibhausgas | Ursachen und Wirkung

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) kritisiert zum Abschluss der Weltklimakonferenz am Freitag in Bonn scharf die nationale Energiepolitik der Bundesregierung. Bundeswirtschaftsminister Müller behindere den Ausbau der Solarenergie und der Kraft-Wärme-Kopplung. Die Klimakonferenz ist nach Ansicht des BUND zwar ein diplomatischer Erfolg. Insbesondere durch die starke Anrechnung von Wäldern auf das Klimaschutzkonto der einzelnen Staaten seien aber sehr große Schlupflöcher entstanden. Ob es in der ersten Reduktionsphase von 2008 bis 2012 zu einer wirklichen Reduzierung komme, sei deshalb noch unklar.
"Lärmst du noch oder lebst du schon" - BUND und VCD fordern Maßnahmen gegen Lärm

Verkehrsclub Deutschland (VCD) Rückschau II

Anlässlich des 7. Tages gegen den Lärm demonstrierte der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) am Dientag unter dem Motto "Lärmst du noch oder lebst du schon?" auf der Leipziger Straße in Berlin. Die Leipziger Straße im Stadtteil Mitte sei Berlins lauteste Straße - die Durchschnittslautstärke liegt hier bei 79,3 dB(A). Nach Erkenntnissen der Lärmforschung liegt die Schwelle für ein erhöhtes Herzinfarktrisiko bei 65 dB(A). Der BUND fordert daher von der Senatorin für Stadtentwicklung, in der Leipziger Straße für eine deutliche Lärmreduzierung einzutreten. Ferner verlangt der BUND zusammen mit dem Verkehrsclub Deutschland (VCD) eine umfassende Lärmschutzgesetzgebung, die schärfere Grenzwerte miteinschließt.
LKW-Maut - VCD und BUND fordern Zustimmung zur LKW-Maut

Verkehrsclub Deutschland (VCD) - 20 Jahre Forderungen, Mahnungen

Der Bund für Umwelt und Naturschutz und der Verkehrsclub Deutschland (VCD) fordern von den Bundesländern, auf der morgigen Bundesratssitzung dem Gesetz zur LKW-Maut zuzustimmen. Die große Zahl von Gütertransporten auf der Straße habe längst zu unerträglichen Belastungen für Menschen, Umwelt und Verkehrswege geführt. Eine LKW-Maut, mit der die Verursacher die bisher von der Allgemeinheit getragenen Kosten für Bau und Unterhalt der Straßen bezahlen, sei überfällig. Nur mit der Maut bestehe die Chance, das stetige Wachstum des Straßengüterverkehrs zu bremsen. Sie müsse daher so schnell wie möglich auf deutschen Straßen in Kraft treten.
Klima - Umweltverbände erheben schwere Vorwürfe gegen Bush und US-Industrie

Kyoto-Protokoll Rückschau III

Internationale Umweltverbände wie Greenpeace und WWF haben US-Präsident George W. Bush aufgefordert, keinen Blockadedruck auf andere Regierungen gegen die Ratifizierung des Kyoto-Protokolls auszuüben. Greenpeace erinnerte Bush am Dienstag in Bonn an sein Versprechen, sich gegenüber anderen Delegationen neutral zu verhalten. Eine Greenpeace-Sprecherin kritisierte zugleich, dass der US-Präsident gegenüber der amerikanischen Automobil- und Energieindustrie offensichtlich in der Pflicht stehe, deren finanzielle Wahlkampfunterstützung "politisch zurückzuzahlen". Die amerikanischen Konzerne setzten zudem bereits erkennbar ihre europäischen Tochterfirmen unter Druck, sich von einer klimafreundlichen Unternehmenspolitik zu distanzieren.
WWF-Studie | Wildlachs aus mehr als 300 Flüssen verschwunden

WWF - World Wide Fund for Nature | 20 Jahre Warnungen

Der wilde atlantische Lachs ist aus mindestens 309 Flusssystemen in Europa und Nordamerika verschwunden. Dies geht aus einer neuen Studie des WWF hervor. Im Vorfeld einer Konferenz der Organisation zum Schutz des Nordatlantischen Lachses (North Atlantic Salmon Conservation Organization, NASCO) vom 4.-8. Juni in Spanien, fordern WWF und die Atlantic Salmon Federation (ASF) die teilnehmenden Länder zu sofortigen drastischen Schutzmaßnahmen auf.